Lesung eXtra: Judith Hermann liest eine Geschichte

Lesung eXtra
Judith Hermann liest eine Geschichte
Montag, 27. Februar, 19 Uhr
Ort: Wist – Der Literaturladen
Eintritt: 5€

Judith Hermanns Lesung im vergangenen September war so sehr ausverkauft, dass wir letztlich unter den freien Himmel gezogen sind. Nun starten wir einen weiteren Anlauf, Judith Hermann wirklich im Literaturladen begrüßen zu können. Und da sie aus ihrem jüngsten Erzählband „Lettipark“ ja bereits gelesen hat, ist die Hoffnung auf etwas Neues vielleicht berechtigt.

 

Die Lesungen im Frühjahr 2017

Die Lesungen im Frühjahr 2017

27. Februar | 19 Uhr
Lesung eXtra
Judith Hermann
liest eine Geschichte

06. März | 19 Uhr
Lesung eXtra
„Die Ballade vom traurigen Cafe“ –
zum 100. Geburtstag von Carson McCullers
Ein Abend mit Manuela Reichart und Jutta Hoffmann

Mittwoch, 08. März | 19 Uhr
Lesung eXtra
Zsuzsa Bánk „Schlafen werden wir später“

13. März | 20 Uhr | Großer Sendesaal des RBB
Auswärtsspiel
Paul Auster „4 3 2 1“

20. März | 19 Uhr
Blauer Salon
Zu Gast: Christiane Schulz
mit ihrem Lyrikband „Die beschriftete Zeit“

27. März | 19 Uhr
Lesung eXtra
Tom Malmquist „In jedem Augenblick unseres Lebens“

30. März | 19 Uhr | Stadt- und Landesbibliothek
Literaturladen on Tour
Eva Menasse „Tiere für Fortgeschrittene“

03. April | 19 Uhr
Blauer Salon | PAPIERFRIEDHOF
Ein Abend zur Leipziger Buchmesse

10. April | 19 Uhr
Lesung eXtra
Marcel Reif „Nachspielzeit – Ein Leben mit dem Fußball“

24. April | 19 Uhr
Blauer Salon
„Make the american literature great again!“
Ein Abend mit der Johnson/Kushner/Franzen/Fitzgerald/Sayrafiezadeh-Übersetzerin Bettina Abarbanell

08. Mai | 19 Uhr
Blauer Salon | THEATER THEATER
„Die schönen Tage von Aranjuez“ – Ein Abend für Peter Handke

Es liest: Jutta Wachowiak

15. Mai | 19 Uhr
Blauer Salon | SCHWERGEWICHTE
Zum Erscheinen des sechsten Bandes „Kämpfen“ –
Ein Abend zu Karl Ove Knausgårds „MIN KAMP“

22. Mai
Auswärtsspiel im Großen Sendesaal des RBB
Karl Ove Knausgård „Kämpfen“

Buchempfehlung: Die Briefe und Buchbesprechungen von Hermann Hesse

»So freue ich mich auf die Lektüre sehr … «
Hermann Hesse schreibt an und über Hans Fallada

von Mathias Iven

Jüngste Schätzungen besagen, dass Hermann Hesse bis zu 40.000 Briefe in seinem Leben geschrieben haben soll. Einer der besten Kenner dieser Hinterlassenschaft ist Volker Michels. Im Rahmen der von ihm herausgegebenen, auf zehn Bände angelegten Edition der Gesammelten Briefe erschien unlängst der mittlerweile vierte Band, der Schreiben aus den Jahren 1924 bis 1932 versammelt.

Für Hesse, der seit 1919 im Schweizerischen Montagnola lebte, waren es Jahre des »Werdens und der Wandlungen« – vor allem im privaten Bereich. 1923 trennte er sich von seiner Frau Mia, schon im Jahr darauf heiratete er in zweiter Ehe die Sängerin und Malerin Ruth Wenger. Nur drei Jahre sollte diese Verbindung halten. In einem kurz nach Erhalt der Scheidungsklage im März 1927 geschriebenen Brief war zu lesen: „Der Beweis, daß man mit einem Menschen wie mir unmöglich leben könne, und daß ich durch und durch minderwertig und lebensunfähig sei, wurde der Frau [Ruth Wenger] nicht schwer – ihre Klageschrift besteht zum weitaus größten Teil aus Stellen meiner eigenen Schriften, dem Kurgast, der Nürnberger Reise etc.“ – Ein drittes Mal trat Hesse 1931 vor den Traualtar: Ninon Dolbin sollte bis zu Hesses Tod im Jahre 1962 an dessen Seite bleiben. Weiterlesen

Nell Zink und der Kleine Vogelhei

Nicht nur die Hei-Trophäe war in diesem Jahr vom Prachtkleid des Mauerläufers inspiriert – es tschilpte und flatterte gewaltig an diesem Preisabend. Vielleicht ein literarischer Balzflug, jedenfalls nicht scheu und zurückgezogen, sondern prominent extravagant. Danke, Nell Zink.

Fotos: Michael Lüder

Spontanbesuch im Literaturladen: Alexander Kluge

Auf dem Weg nach Babelsberg zur Verleihung des diesjährigen DADA-Preises – stand plötzlich Alexander Kluge im Literaturladen. Nach einem kurzen Gespräch war uns dreien der Wunsch nach einer gemeinsamen Lesung in den Köpfen. Kluge: „Am besten sofort, ja. Damit ich behaupten kann, dass auch ich in Ihrem Laden gelesen habe.“

Fotos: Michael Lüder

Buchempfehlung: Hannah Arendt „Schreib doch mal ‚hard facts‘ über dich“

Zwei Philosophen in Nowawes

Der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Günther Anders

von Mathias Iven

Am 26. September 1929 gaben sie sich im Standesamt von Nowawes, dem heutigen Kulturhaus Babelsberg, das Jawort. Die Rede ist von Hannah Arendt und Günther Stern, der seit Anfang der dreißiger Jahre seine Artikel unter dem heute bekannteren Namen „Günther Anders“ veröffentlichte. Nur wenige Wochen zuvor hatten die beiden eine kleine Wohnung in der damals zu Nowawes gehörenden Merkurstraße bezogen. Bereits im Frühjahr 1930 übersiedelte das Paar nach Frankfurt am Main, später zogen sie nach Berlin. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierten sie nach Paris.

Acht Jahre lang waren sie verheiratet. Im September 1937 – Anders lebte inzwischen in den USA – wurde die Ehe aufgehoben. In den Unterlagen dazu findet sich die lapidare Bemerkung: „Durch das am 8. September 1937 rechtskräftig gewordene Urteil des Landgerichts in Berlin ist die Ehe zwischen Günt[h]er Siegmund Stern und der Johanna Stern, geborene Arendt geschieden worden.“ Weiterlesen

Christoph Ransmayr las aus seinem neuen Roman „Cox Oder der Lauf der Zeit“

Donnerstag, 10. November 2016, Potsdam, Villa Quandt: Der gegenwärtig sprachmächtigste Autor der Literaturwelt betritt die Bühne – Christoph Ransmayr. Was für ein Fest der Sprache!

Fotos: Michael Lüder

Peter Stamm war im Literaturladen zu Gast

 

Fotos: Michael Lüder

Paula Fürstenbergs Heimspiel im Literaturladen

Gedrängel im Vorfeld, nervöses Stühlerücken. Ausverkaufte Lesung vor heimischem Publikum. Im Fußballjargon heißt ein solcher Abend: Heimsieg.

Fotos: Othmar Kaufmann