Christoph Ransmayr, Schnupfen, Husten, Heiterkeit

Der verschnupfte Christoph Ransmayr ist vergnüglich unprätentiös und nüchtern. Eine Geschichte, trägt er vor, müsse sich, ihren Erzähler und die Menschen, die zuhören, so tragen, dass es überhaupt kein Problem sei, wenn dabei der Lärm eines Marktes oder anderer Lärm wie Husten, Bellen, Schneuzen, Räuspern, Handyklingeln zu hören sei. Nichts, so Ransmayr, sei unsinniger als eine feierliche Haltung, wenn die Lesung wie eine Messe oder eine Oper zelebriert werde. Mehr in diesem Video. „Ich sah …“ beginnen die Geschichten, die Ransmayr in „Atlas eines ängstlichen Mannes“ erzählt, diese können Sie lesen; hier können Sie Ransmayrs Prolog und Epilog in einer besondern Lesung am 17. Oktober in Potsdam sehen.

 

Fotos: Michael Lüder, Potsdam, Website

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