Boris Palmer

„Vom guten Leben in guter Gesellschaft – zu Gast bei Carsten Wist“ heißt die Veranstaltungsreihe, zu der die Heinrich Böll Stiftung Brandenburg eingeladen hat. Jetzt bereits zum 17. Mal zu einem Gespräch mit Boris Erasmus Palmer, dem Oberbürgermeister von Tübingen, aus dem Schwobeländle, wo sie bekanntlich alles können, nur nicht Hochdeutsch. Wir erkennen das neidvoll an. Boris Palmer hatte vor seiner politischen Laufbahn Mathematik und Geschichte studiert; ohne Mathematik könne man unsere Welt nicht mehr begreifen; Recht hat er. Als Oberbürgermeister – im Ländle sind die Oberbürgermeister kleine Könige – ist er immer in der Spur, um dies oder das noch besser zu machen als es eh schon ist. Zuletzt hat er Facebook als neue Agora erschlossen; der SPIEGEL hat ihn dann stante pede zum Oberboris befördert.

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Das Gespräch moderierte der wunderbar temperamentvolle und pfiffige Soziologe und Verwaltungswissenschaftler Holger Backhaus-Maul. Es war ein vergnüglicher Abend. Wir haben Boris Palmer, der zuletzt Game of Thrones gelesen hatte, mit einer gewissen Anzüglichkeit Jerôme Ferraris Roman „Predigt auf den Untergang Roms“, die sich auf den Kirchenvater Augustinus von Hippo bezieht, geschenkt.

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