Der tägliche Fritz

Fritz J. Raddatz ist unter den Paradiesvögeln des deutschen Literatur- und Kulturbetriebs der schillerndste. Meinungsstark, polarisierend, immer eine wertvolle Geste suchend. Im jüngst erschienenen zweiten Band seiner Tagebücher finden sich prononcierte, erhellende, virtuose Beschreibungen zur Verkommenheit des Kulturbetriebs, zum „Fortsetzungsroman Meine Freunde, die Poeten“, aber auch intensive, schonungslose Selbstbeobachtungen.

Da dem Schreiben über diese Tagebücher immer ein Moment des Verfehlens innewohnt im Vergleich zu Raddatz‘ originärer Sprachkunst, begleiten wir das Erscheinen des zweiten Bandes der Tagebücher mit unserem TageTageBuch Der tägliche Fritz. Mit einem täglichen Bonmot aus Raddatz Notizen feiern wir in den nächsten Wochen sowohl diese Veröffentlichung wie auch den großen Fritz J. Raddatz selbst.

Raddatz-Banner

10. Juni 2002
„Die Albernheit von Journalisten. Sie glauben vor allem sich selber: Was in der Zeitung steht, ist die Wahrheit. Obwohl sie doch wissen müßten, daß eben das genau nicht stimmt.“

Fritz J. Raddatz: Tagebücher. Jahre 2002 – 2012, Rowohlt Verlag, 24,95€

 

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