Der tägliche Fritz (5)

Raddatz-Banner21. Januar 2003
„Mir wird geradezu bange – bange vor meiner Literatur-Mäkeligkeit. Der nochmalige Versuch, Balzac zu lesen: reine Quälerei. Die Mischung aus klapprigster Roman-Dramaturgie à la ‚Unterbrich mich nicht‘, um dann 2 Seiten Monolog einzufügen, ’sprach der alte Mann mit müden Augen‘ – und dann wieder 2 Seiten Geschwätz und schlimmster Epitheta-Inflation: Unterhaltungsliteratur niedrigsten Niveaus. (…) Keine Architektur, sondern Diarrhoe.“

Fritz J. Raddatz: Tagebücher. Jahre 2002 – 2012, Rowohlt Verlag, 24,95€

 

 

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