Der tägliche Fritz (14)

Raddatz-BannerThe Golden Park, Nizza, den 12. Februar 2004
„Es ist ja ohnehin ein Wunder, wie rasch und leicht man ‚etwas wird‘, wenn man’s nur lange und laut genug ‚verlautbart‘; also der Herr Warhol Künstler, die Dame Lea Rosh gar Jüdin, die sich ‚vorstellen‘ kann, in die Gaskammer getrieben worden zu sein. Es genügt heute, ein Klischee zu fabrizieren, um es dann selber zu werden.“

Fritz J. Raddatz: Tagebücher. Jahre 2002 – 2012, Rowohlt Verlag, 24,95€

 

Ein Gedanke zu “Der tägliche Fritz (14)

  1. Das ist aber ein starkes Stück. Von Lea Rosh wollen wir schweigen, bei Warhol – wäre ein kürzerer Ruhm, die berühmten 15 Minuten, angemessener als seine Unsterblichkeit? Was meint der Literaturladen?

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