Der tägliche Fritz (17)

Raddatz-Banner20. November 2004
„Zwangspause wg. Katarakt-Operation am rechten Auge, dessen Sehkraft auf 30% abgesunken war. (…) Mal abgesehen davon, daß ich summa cum laude in Hypochondrie promoviert habe, generell eine extrem niedrige Schmerzgrenze habe UND leider Phantasie (nur wer keine Phantasie hat, hat auch keine Angst): Der Moment, in dem (…) sich die solchermaßen riesig aussehende Schere dem Auge nähert, und wenn der Chirurg dann nach wenigen Minuten sagt ‚So, die Linse ist jetzt raus‘ – also, ich weiß andere Dinge im Leben, die ein Vergnügen sind.“

Fritz J. Raddatz: Tagebücher. Jahre 2002 – 2012, Rowohlt Verlag, 24,95€

 

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