Der tägliche Fritz (34)

Raddatz-BannerNizza, den 25. Januar 2010
„Gemeinsam mit dem so verblüffend sorgsamen, gebildeten und sympathischen Alexander Fest (der doch wahrlich anderes / Besseres) zu tun hat, habe ich sämtliche Eintragungen dieser Art in den 20 zur Publikation geplanten Tagebuchjahrgängen: gestrichen. Wehleidigkeit und Larmoyanz waren nicht zu ertragen.
Doch über was soll ich mich dem Nachtbuch anvertrauen, wenn nicht über das ausrinnende Leben, die abgesunkenen Hoffnung, die taub gewordene Illusion, da käme noch etwas anderes als der Sarg?“

Fritz J. Raddatz: Tagebücher. Jahre 2002 – 2012, Rowohlt Verlag, 24,95€

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.