Ein festlicher Abend für Christa Wolf

Im Zyklus der Lesungen zum 25. Jubiläum von Wist – Der Literaturladen ist das Jahr 1993 der Erinnerung an Christa Wolf gewidmet. Christa Wolf hat die beiden jungen Buchhändler Carsten Wist und Siegfried Ressel, die im letzten Jahrzehnt des letzten Jahrtausends Compagnons waren, in ihrem Buch: Ein Tag im Jahr am 27. September 1993 als „Hänse im Glück“ verewigt. Dass sich Carsten Wist  nach dieser Ehrung fast zur Ruhe gesetzt hätte und über Politik, Gewissen, Wahrheit, Literatur erfahren Sie in dem Video

 

Thomas Brussig, Das gibts in keinem Russenfilm

Seit langem wieder eine Kooperation zwischen der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam und Wist – Der Literaturladen. Thomas Brussig stellte am 20. März seine kontrafaktische Autobiographie als Schriftsteller in der nach wie vor real existierenden Deutschen Demokratischen Republik vor. Wer sich mit Vergnügen gruseln will, der lese „Das gibts in keinem Russenfilm“.

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25 Jahre Literaturladen – 1992 Das Jahr der Amerikaner

In der Retrospektive ist das annus mirabilis 1992 der amerikanischen Literatur gewidmet. Carten Wist erzählt, wie er den amerikanischen literarischen Kontinent entdeckt hat. Für ihn liegen die Amerikaner im literarischen Nation Cup weit vorne. Im Literaturladen waren u.a. zu Gast Toni Morrison (noch vor dem Nobelpreis), Paul Auster, Siri Hustvedt, Robert Olmstead.

Weiter mit Teil 2

25 Jahre Wist – Der Literaturladen: Thomas Bernhard Soirée

Thomas Bernhard starb ein Jahr, bevor in Potsdam nach der Wende Wist & Ressel ihren Literaturladen gründen konnten. Trotzdem oder vielleicht deswegen war Thomas Bernhard der literarische Hausgott des jungen Unternehmes.

Mit einem Abend wird er erinnert und gefeiert

Mehr über Erika Schmied und Bernhards Ohrensessel auf 3sat: Erika Schmied – eine literarische Wohnwelt und Erika Schmied nimmt Platz. Die Filmdokumentation machte Siegfried Ressel.

In Teil 2 trägt René Schwittay aus „Holzfällen“ vor und liest Felix Palent aus „Peymann von A – Z“

 

Gelesen, Gesehen und Genossen: Jérôme Ferrari „Das Prinzip“

Eine eigensinnige Begegnung mit der mysteriösen Schönheit der Welt

von Jette Schwarz

Freitag, 20. Februar 2015, Pariser Platz, Französische Botschaft, Berlin: Im Rahmen eines Symposiums wurde der neue Roman von Jérôme Ferrari „Le Principe“ / „Das Prinzip“ vorgestellt. Dass das Buch zeitgleich bei Actes Sud auf französisch und im Secession Verlag auf deutsch erscheint, zeugt von einer wachsenden Aufmerksamkeit für diesen Autor auch außerhalb französischer Grenzen.

Matthias Bothor / Secession Verlag

Nachdem Ferrari bereits mit seiner großartigen Korsika-Trilogie unsere Literaturherzen eroberte, besticht er wiederholt durch das, was so selten geworden ist: fulminante, beeindruckende Poesie. Auf lediglich 130 Seiten leistet er eine sensationelle Zusammenführung von Literatur, Physik, Philosophie, Gesellschaftstheorie und Geschichte, getragen von außergewöhnlichen Sätzen, die Konzentration verlangen – zu Recht. Denn einen Autoren wie Jérôme Ferrari liest man nicht „schnell mal eben so nebenbei“ und vor allem auch nicht nur einmal. Weiterlesen

25 Jahre Literaturladen Wist & Ressel

1990 war das Gründungsjahr des Literaturladen Wist & Ressel, heute Wist – Der Literaturladen.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben

Siegfried Ressel und Carsten Wist plaudern, unterstützt von Felix Palent, aus dem Nähkästchen: